Klosterleben

Gleich startet das zweite  NRW-Atelier für Autoren im Kloster Steinfeld. Und ich bin dabei. Mal sehen, was das gibt. Bestimmt gute Gespräche über Texte im Werden. Und vielleicht irre Picknicks Garten.

Veränderung II

FreiVERS oder das Wort zum Sonntag

Heute ist ein Stück Lyrik von mir in Mosaik - Zeitschrift für Literatur und Kutlur erschienen. Nachzulesen hier.

Atelier NRW

Textwerkstatt für Autorinnen und Autoren aus Nordrhein-Westfalen

Pressemitteilung 05. Juli 2016

Jede Autorin, jeder Autor, der oder die an einem Prosaprojekt arbeitet, kommt irgendwann an den Punkt, an dem die Auseinandersetzung mit anderen über das Erzählvorhaben und den bereits vorhandenen Text notwendig wird. Glaubwürdigkeit, Figurenentwicklung, Dramaturgie, Tonfall, Zeitebenen, Erzählperspektive: Funktionieren diese Komponenten meiner Erzählung und wenn ja, funktionieren sie so, wie ich es mir gedacht habe? Der Blick von außen öffnet die Tür zu einem Erfahrungsraum, der der Autorin oder dem Autor aus seiner Binnensicht verschlossen ist: die Wirkung seines Textes auf andere. Dieses Mehrwissen über die eigene Arbeit ist aber gerade für den entstehenden Text ein wichtiger Impulsgeber. Mit Atelier NRW ermöglichen wir Autorinnen und Autoren aus Nordrhein-Westfalen, sich mit Kolleginnen und Kollegen über Prosatexte auszutauschen, an denen sie derzeit arbeiten. Eine öffentliche Lesung am 12. November in Bonn bietet dann die Möglichkeit, die Arbeitsergebnisse einem größeren Publikum zu präsentieren.
Sechs Autorinnen und Autoren, durch ein Bewerbungsverfahren ausgewählt, kommen vom 05. - 07. August und vom 12. - 14. August 2016 im Kloster Steinfeld sowie vom 11. - 13. November 2016 im V-Hotel, Bonn zu drei Werkstattwochenenden mit dem Schriftsteller Dorian Steinhoff und Thorsten Dönges vom Literarischen Colloquium Berlin zusammen und arbeiten gemeinsam an den von ihnen eingereichten Texten. Bewerben konnten sich bereits veröffentlichte Autorinnen und Autoren, die ihren ständigen Wohnsitz in NRW haben.

Teilnehmende Autorinnen und Autoren

  • Monika Buschey (Bochum) Yannic Federer (Bonn)
  • Stan Lafleur (Köln)
  • Christina Leicht (Düsseldorf)
  • Felix-Emeric Tota (Wuppertal)
  • Barbara Zoschke (Köln) Fakten

Fakten:

  • Sechs Autorinnen und Autoren aus NRW
  • Drei Werkstattwochenenden (05. - 02. August und 07. - 09. August im Kloster Steinfeld; 11. - 13. November im V-Hotel, Bonn)
  • Eine Lesung (12. November, Literaturhaus Bonn, 20:00 Uhr)

Bitte richten Sie Ihre Presseanfragen an Dorian Steinhoff ansage@doriansteinhoff.de | 0176 68809951

Atelier NRW ist eine Veranstaltung vom Literarischen Colloquium Berlin und von Dorian Steinhoff, Köln; in Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus Bonn; gefördert von der Kunststiftung NRW und dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen.
Veranstalter: Literarisches Colloquium Berlin und Dorian Steinhoff
KooperationspartnerL Literaturhaus Bonn
Förderer: Kunststiftung NRW, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen

Wenn mittwochs Sonntag ist

Eigentlich müsste es heißen: "Wenn Mittwoch ist". Weil wir - die Kölner Kinder- und Jugendbuchautorinnen - uns immer mittwochs zu Pizza, Plausch und Planung treffen. Und so war es natürlich auch an einem Mittwoch, als Kollegin Annette Neubauer die zündende Idee hatte, Sonntagsgeschichten zu schreiben und diese in einem gemeinsamen Buch zu veröffenltichen. In einem Radiointerview beim Dom-Radio erzählt Annette unter anderem davon, wie sie den Loewe-Verlag für die Idee begeistern konnte.

Mehr Infos zu den mitwirkenden Autoren und anderen gemeinsamen Aktivitäten kann man auf unserer Website finden.  

Geschenk 2.0

Was für ein schönes Weihnachtsgeschenk unterm virtuellen Tannenbaum. Unsere Seite, die Seite der Kölner Kinderbuchautor^^innen ist seit heute online. Darauf zu finden: Porträts aller Kolleg^^innen, gemeinsame Projekte und Lesungstermine. Viel Freude beim Stöbern.

Internationale Kinder- und Jugendbuchwochen in Köln

Diesmal sind die Däninnen zu Gast. Im Atelier von Stephan Meyer haben einige von uns Kölner Kinder- und Jugendbuchautor^^innen gestern einen vergnüglichen Abend mit ihnen verbracht. Darunter Rüdiger Bertram, Anja Fröhlich, Gerlis Zillgens, Sabine Blazy, Claudia Schreiber, Peter Strotmann.

Aus Dänemark angereist stellten uns Annette Herzog und Katrine Clante nach Pizza und Wein ihre gemeinsame Arbeit an der graphic novel "Psst" vor, die demnächst auch auf Deutsch erscheint. Dem Ergebnis merkt man an, dass der Verlag den beiden maximale Künstlerinnenfreiheit gewährte ("Ihr habt 100 Seiten - macht was ihr wollt!")

Josefine Ottesen und Mette Finderup gaben Einblicke in die Arbeitsbedingungen für Autorinnen im nördlichen Nachbarland, die aufgrund staatlicher Förderungen und hoher Bibliothekstantiemen unvergleichlich besser sind als bei uns. Überhaupt hatte ich den Eindruck: Irgendwie freier im Denken, irgendwie schlauer im Handeln, die Dänen. Das kommt bestimmt vom vielen Lesen..

Hänsel und Gretel, oder was?

Coming soon: Erstausstrahlung im SPIELRAUM auf SWR2

Der Sender SWR 2 schreibt auf seiner Website: 

"Und wieder hatte Mama jemanden mit nach Hause gebracht. Dieser Jemand war sicherlich wieder zum neuen Ersatzvater für Paul und seine große Schwester ausersehen. Die beiden Kinder sind alles andere als begeistert, vor allem weil Kurt sich als ziemlich autoritärer Typ erweist. Beim Nachmittagsspaziergang hauen sie ab, mitten durchs Unterholz, fast wie Hänsel und Gretel. Und wie die Geschwister aus dem Märchen finden sie dort auch eine Hütte, in der es gefährlich wird und die beiden schauen müssen, wie sie heil wieder nach Hause kommen.

Eine einfühlsame Geschichte der Kinderbuchautorin Barbara Zoschke, die davon erzählt, dass es im Alltag von Kindern ganz anders als märchenhaft zugehen kann - und doch bleibt auch im wirklichen Leben immer die Hoffnung, dass alles am Ende gut wird."

Mit Christoph König
Die Geschichte steht nach der Sendung ein Jahr als Download bereit unter: www.kindernetz.de/spielraum

Sendezeit

Samstag, den 28.3. von 18.40 bis 19 Uhr

Dritter Werkstattpreis des Kölner Literatur-Ateliers

Die Finalisten stehen fest

Unter mehr als 250 Einsendungen aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz haben wir, die Mitglieder des Kölner Literatur-Ateliers, drei Finalisten bestimmt: Signe Ibbeken, Myriam Klatt und Ina Strelow werden sich am 1. Februar mit ihren Texten im Literaturhaus einer Podiumsdiskussion und dem Voting des Publikums stellen. Zum 25-jährigen Jubiläum des Kölner Literatur-Ateliers führen die Mitglieder das Anliegen dieser von der Kunststiftung NRW, dem Kölner Literaturhaus und dem Kulturamt der Stadt Köln geförderten Institution vor: konstruktive Kritik in kollegialer Atmosphäre zu üben. Eine Form der Literaturförderung, die nachhaltige Ergebnisse erzielt hat: Marcel Beyer und Norbert Hummelt erfuhren bereits vor ihren ersten Buchveröffentlichungen im Literatur-Atelier kritische Resonanz, ebenso Sabine Schiffner, Leander Scholz und viele andere namhafte Autoren.

Moderiert wird die Veranstaltung von der Schriftstellerin Liane Dirks und von Ateliermitbegründer Ekkehard Skoruppa, Leiter der Abteilung Kulturelles Wort beim SWR. An der Podiumsdiskussion, bei der auch ein Text aus den eigenen Reihen des Ateliers, von Dietmar Engelberth, besprochen wird, beteiligen sich mit mir u.a. Thorsten Krämer, Bettina Hesse und Marie T. Martin.

Die Zuschauer dürfen sich auf einen spannenden Wettbewerb freuen. Ina Strelow trat im Jahr 2006 beim Bachmannpreis in Klagenfurt an, Signe Ibbeken wurde 2013 der Wiener Werkstatt-preis zugesprochen und auch die 30jährige Nachwuchsautorin Myriam Klatt hat bereits erfolg-reich an Wettbewerben teilgenommen. In einer ersten Abstimmungsrunde kamen nahezu 50 Texte auf eine erste Liste preiswürdiger Einsendungen, ein deutliches Zeichen für die insgesamt hohe Qualität der Wettbewerbsbeiträge.


Termin und Ort: 01. Februar 2015, 18 Uhr, Kölner Literaturhaus, Großer Griechenmarkt 39. Eintritt 7 €/ 5€, für Mitglieder des Literaturhauses 3 €

LauterLeser lesen lauter

Nicht nur die Stories der diesjährigen LauterLeser waren ausgesprochen gut, weil spannend und originell, auch bei den Lesungen kamen die 11- und 12 jährigen Schülerinnen professionell rüber. Trotz Aufregung war kein Zittern der Stimmen zu hören. (Hier macht Übung echt den Meister.) Laut, deutlich und selbstbewusst ließen die Mädchen die Figuren in ihren Geschichten lebendig werden. Ein Zuhörer konnte dann auch nicht glauben, dass Neles Text tatsächlich von dem Mädchen selbst stammt. Er wollte wissen, wie der "richtige Autor" der Geschichte heißt. Und guckte ratlos, als Nele auf sich zeigte. Besser geht fanfiction wohl nicht.

Ab dem 6.1. kümmern wir uns um die Illustration der Texte, und dann gehen wir in Druck.